Die Initiative “1:0 für ein Willkommen” sucht bundesweit Sportvereine, die Flüchtlinge in ihren Sportbetrieb integrieren , die Organisation von Fahrdiensten aus den Unterkünften zum jeweiligen Verein helfen sowie die Bereitstellung von Trainingstextilien. Der SC HarzTor qualifizierte sich für dieses finanzielle Hilfsprogramm und bekam die Fördersumme in Höhe von 500 Euro vom stellvertretenden Vorsitzenden des NFV Bezirkes Braunschweig, Gerhard Dix überreicht.

Im Frühjahr des Jahres, als die erste Mannschaft des SC noch als SVL in den Tabellen der Kreisliga zu finden war und das Flutlicht des Rasenplatzes das Team des damaligen Trainers Michael Kreter nach Bartolfelde gelockt hatte, brachte Detlef Heidelberg einen jungen, schüchternen Mann mit zum Training.

Dieser junge Mann ist Mohamed Diaby von der Elfenbeinküste. Schnell zeigte sich, dass "Mo" eine echte Bereicherung für die Mannschaft ist, denn eins konnten alle Trainer und Mitspieler erkennen: Dieser Junge versteht was vom Kicken. Unter anderem kam auch Ali Aliahmadiyar aus Afghanistan zu SC HarzTor. Auch er integrierte sich schnell im Verein und in seinem neuen Umfeld. Die beiden ließen kaum eine Trainingseinheit aus und wurden mit regelmäßigen Einsätzen in der 1. und 2. Herrenmannschaft belohnt.

Schon nach ein paar Monaten gibt es kaum noch Verständigungsprobleme. Mo und Ali sind bereit, so gut und schnell wie möglich die deutsche Sprache zu erlernen. Bei der Scheckübergabe bekamen die beiden von stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins, Klaus Henkel, ein T-Shirt vom DFB geschenkt.

Auf dem Bild zu sehen von links:

Gerhard Dix , Ali Aliahmadiyar , Teamkollegen Thomas Henkel , Marcel Bernhardt , Serhat Akdas , Trainer der 2.Mannschaft Kevin Opperman sowie Trainer der 1.Mannschaft Kenneth Schuller, Mohamed Diaby, Björn Firneisen (Sportlicher Leiter des Herrenfußball) sowie Klaus Henkel (stv. Vorsitzender vom SC HarzTor)