Herzlich willkommen beim Sportclub HarzTor, dem Club für Sportbegeisterte aus Bad LauterbergBarbisBartolfelde und Osterhagen.

Auf unserer Webseite erfahrt ihr alles Informative über den Verein und sein Umfeld. Der SC HarzTor ist politisch neutral und vertritt den Grundsatz religiöser, ethnischer und weltanschaulicher Toleranz. Bei uns sind alle Menschen gern gesehen. Kommt vorbei und besucht unsere schönen Sportanlagen auf der Augenquelle, dem Oderfeld und der Bauke, wir freuen uns auf euren Besuch!

 

Diesen Samstag stand der zweite Rückrunden-Punktspieltag in Walkenried an. Erfreulicher Weise konnte man sich hier, mit einer Kaderstärke von zwölf Kindern, gegen die Bekannten vier gegnerischen Mannschaften messen. Nach dem etwas enttäuschenden Freundschaftsturnier in Osterode zeigte unsere G-Jugend ein anderes Gesicht. Wie schon beim ersten Rückrunden-Punktspieltag spielten unsere kleinsten Kicker ein tollen Fußball, sodass nur kaum eine klassische Zweikampf-Traube entstand. Am Ende stand man erneut auf einen tollen und verdienten zweiten Platz.

Am Freitag, den 01.06.2018 ging es mit großem Maschineneinsatz weiter mit den Sanierungsarbeiten auf dem Fußballplatz in Bad Lauterberg.

Ein herzliches Dankeschön an die Firma AgrarMarkt DEPPE aus Barbis, für die Bereitstellung der Maschinen!

Für den neutralen Bundesligainteressierten ist der Abstiegskampf ja seit Jahren der letzte Rettungsanker in Sachen Spannung. Die Bayern marschieren an der Spitze vorne weg und sichern sich spätestens im April die Meisterschaft. Also was bleibt Fans und Medien anderes übrig, als sich über das Geschehen im Tabellenkeller auszulassen. Szenarien werden durchgespielt, Mannschaften für tot erklärt, auf wundersame Weise wiederbelebt und Experten nennen die Gründe für den Niedergang oder die nicht mehr für möglich gehaltene Trendwende. Für die Spieler und Fans der abstiegsbedrohten Vereine ist die Situation vor allem eins: Nervenaufreibend.
Wer kennt die Bilder nicht? Unruhige Zuschauer, die öfter die Spielstände auf den Plätzen checken, als auf das Spiel ihrer Mannschaft zu schauen oder Männer die nach einer Niederlage literweise bittere Tränen vergießen, weil Hoffnungslosigkeit breitmacht.

Mit einer ordentlichen Portion Respekt kam ich damals zu meinem ersten Herrentraining, denn die ein oder andere Landesligalegende war ja noch dabei. Ich war ungewöhnlich spät an diesem Tag und als ich die Kabine kam, war ich zwischen den bereits anwesenden Spielern ganz schön eingeschüchtert. Zwischen den sachlichen Gesprächen wurde ich kurz gemustert, aber so richtig Notiz nahm keiner von mir. "Mein" Platz in der Kabine war belegt, also zog ich von Dannen in die Gästekabine. Nachdem ich mit den anderen Nachwuchskickern Bälle und Trainingsmaterialien auf den Platz gebracht hatte, reihten wir uns beim 4 gegen 2 ein. Angespielt wurde ich nur im Notfall. Nach einiger Zeit dann doch mal der Ball bei mir und zack, Tunnel gegen eine der Legenden. Es schien zu helfen, denn gleich kam der Ball wieder zu mir. Schritt zum Ball, den passe ich nach...RUMMS...schon lag ich. Mein lieber Mann, diese Lektion hatte ich gelernt. Man schwamm somit im ersten Training, bekam auch mal ein Lob, aber meistens bellte irgendwer Befehle und ich wusste, dass die Jungendzeit zu Ende war. Für den Kader der Ersten reichte es für viele Jugendspieler wie mich lange nicht, wir spielten Zweite und waren froh, wenn wir nach dem Spiel noch bei der Ersten auf die Bank durften, wo - ich zumindest - meistens 90 Minuten stillschweigend saß. Nach Monaten gehörte ich dann erstmals zum Kader der Ersten und war froh, wenn die Legenden meinen Namen kannten und in der Kabine mit mir sprachen. Wenn es für ein paar Minuten Einsatzzeit gereicht hat, war der Sonntag gerettet.